Der Dr. Karl Renner Publizistikpreis des ÖJC ist so etwas wie der „Ehrenoscar“ der Medienbranche. Mit diesem Preis ehren wir herausragende publizistische Leistungen einer Person/einer Redaktion über mehrere Jahre hinweg, die sich durch die vielschichtigen und umfassenden Vertiefungen in gesellschaftlich relevante Themen auszeichnen und zugleich die komplexe Materie dieser Themenbereiche einem breiten Publikum in hervorragender Weise nachvollziehbar zugänglich machen. Die Ehrung wird jedes zweite Jahr einer in Österreich medienschaffenden Person zuteil.

Für den Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2026 waren 20 Einreichungen im ÖJC-Büro eingelangt, am 5.5.2026 hat eine Fachjury über die Preisträgerin/den Preisträger 2026 entschieden.
Die Fachjury bestand aus:
- Maria Rauch-Kallat (Frauennetzwerk „alpha“, JournalistinnenKongress)
- Peter Resetarits (ORF-Redakteur „Bürgeranwalt“)
- Christa Kummer (Ex-ORF-Wetterredakteurin und -moderatorin)
- Paul Vécsei (Journalistengewerkschaft)
- Richard Benda (Past-Präsident VKÖ, Polizeijournalist)
- Kurt Marth (Kommunikationsagentur Marth)
- Elisabeth Pfneisl (Journalistin, Rennerpreisträgerin 2024)
- Marlies Faulend (Journalistin, Rennerpreisträgerin 2024)
- Gabriela-Maria Straka (ÖJC-Vorstandsmitglied)
- Johannes Hoppe (Ex-ORF-Moderator, ÖJC-Vorstandsmitglied)
- Christian Stöger (Juryvorsitzender, ÖJC-Präsident)
Die Rennerpreisträgerin 2026 ist ORF-Redakteurin Tiba Marchetti für ihre langjährigen, einfühlsamen und kritischen Reportagen für die ORF-Sendung „Am Schauplatz“.

Die feierliche Ehrung der Preisträgerin 2026 erfolgte am 8. Juni 2026 im Rahmen eines Festaktes im Wappensaal des Wiener Rathauses.
Link: Vergaberichtlinien Dr. Karl Renner Publizistikpreis
