Den Dr. Karl Renner Solidaritätspreis verleiht der ÖJC für den Einsatz für Pressefreiheit sowie für publizistische Leistungen, die unter widrigsten Umständen, wie etwa Krieg, Repressalien oder anderen Beeinträchtigungen der journalistischen Arbeit zustande kommen und sich trotzdem durch hervorragende journalistische Qualität auszeichnen.

In zweijährigem Rhythmus ehrt diese Auszeichnung eine international medienschaffende Person. Zuletzte war das 2026 der ORF-Korrespondent für den Balkan und die Ukraine, Christian Wehrschütz, 2024 war dies die deutsch-iranische ARD-Journalistin Natalie Amiri, zuvor u.a. der deutsch-türkische Journalist Deniz Yüzel oder WikiLeaks-Gründer Julian Assange.

Die Einreichung für den Dr. Karl Renner Solidaritätspreis 2028 ist bis zum 31. März 2028, 24.00 Uhr möglich. Der ÖJC-Vorstand wird aus den eingegangenen Vorschlägen dann den neuen Dr. Karl Renner Solidaritätspeisträger wählen.
Die feierliche Ehrung wird dann im Juni 2028 im Rahmen eines Festaktes im Wappensaal des Wiener Rathauses stattfinden.
